Stefanie & Andreas Hupe | Peilweg 62 49479 Ibbenbüren | 02574 9394301 | erlebnisreiterhof@gmx.de




Pferdepensionsbetrieb
Rehabilitationssport Reiten

Erlebnisreiterhof Hupe

Auf unserem Erlebnisreiterhof leben die Pferde nach einem speziellen Offenstall – Konzept. Dieses Konzept ist dem des Lauf- oder Bewegungsstalles recht ähnlich. Die Tiere legen täglich große Distanzen zurück um sich mit Raufutter zu versorgen, Wasserstellen aufzusuchen oder um sich im Sand zu wälzen. Um die Pferde individuell mit Kraftfutter zu versorgen, werden die Tiere einzeln in abgetrennten Paddocks gefüttert. Somit bekommt jedes Pferd seine entsprechende Ration. Auf Futterautomaten verzichten wir bewusst, da Halsbänder oder Chips wenig mit Natürlichkeit zu tun haben und auch nicht artgerecht sind. Diese Art der Pferdehaltung fordert wesentlich höhere Anforderungen an den Stallbetreiber als die Einzelhaltung in Boxen. Wir bringen Fachkompetenz und Erfahrungen in Sachen Gruppenhaltung mit. Denn seit 20 Jahren leben unsere Pferde nach diesem Konzept.  Die Pferde leben in der Regel in kleinen Herden von 3 bis 5 Tieren zusammen. Es gibt gemischte sowie geschlechtsneutrale Gruppen. Das behutsame Eingewöhnen der Tiere übernimmt der Betriebsleiter im engen Austausch mit dem Pferdebesitzer.

Pferdepension mit Offenstall

Sie wünschen sich eine pferdegerechte Unterbringung für Ihren Vierbeiner? Herdenverband und Offenstallhaltung gehört für Sie unbedingt dazu? Dann sind Sie (und vor allem Ihr Pferd oder Pony) bei uns genau richtig!

  

Um den Pferden das Leben so artgerecht wie möglich zu gestalten ist es wichtig seine Grundbedürfnisse zu kennen. Das Pferd als Flucht- und Herdentier, als Pflanzenfresser und auch als Steppen- oder Waldtier, fordert spezielle Bedürfnisse an seine Haltungsform. Diese kann demnach nur boxenfrei sein, innerhalb einer Gruppe und mit vielen Möglichkeiten sich im Schritt zu bewegen. Wenn jedes Pferd erst einmal seine Position gefunden hat, gibt die Herde als strukturierter Sozialverband, jedem einzelnen Tier Sicherheit und das Pferd genießt die sozialen Kontakte. Als Lauftiere, immer auf der Suche nach Nahrung, legen sie lange Strecken zurück. Daher sollte das Futter über den Tag und über eine Distanz verteilt, in kleineren Mengen angeboten werden.

Besonders berücksichtigt werden neben dem Wunsch des Einstellers insbesondere die Bedürfnisse der Tiere. Dieses ist beispielsweise abhängig vom Futterbedarf oder auch von der Größe, dem Geschlecht oder von Sympathien oder Antipathien der Tiere untereinander.

Damit auch ältere Tiere möglichst lange im Herdenverband leben können, sind einige Extras notwendig. So friert beispielsweise eine alte Stute schnell und benötigt gelegentlich eine Regendecke oder der 24-jahrige Knapstrupper bekommt sein Zusatzfutter in der Schleuse.

Sommerwiesen

Vom Frühling bis zum Spätherbst, so früh wie möglich und solange es die Weiden zulassen, verbringen die Pferde und Ponys Tag und Nacht auf den Sommerwiesen. Jede Weide verfügt über eine Schutzhütte mit 2 Einlässen. Somit kann ein rangniedriges Tier nicht festgesetzt werden. Die Wasserversorgung erfolgt über Wasserwagen mit IBC-Tanks.

Über sogenannte Schleusen können einzelne Tiere leicht heraus geholt oder hineingebracht werden. Desweiteren kann in den Schleusen Zusatzfutter verabreicht werden.

Winterquartier

Gegen Ende des Jahres beziehen die Herden ihre Offenställe am Hof.

Die großzügigen Lauf- oder Offenställe, die mehrere Durchgänge haben, bieten Untergrund mit Paddockmatten und Naturboden. Dort stehen den Tieren Heulage und/oder Heu in Wannen oder Heusäcken und Frischwasser zur Verfügung. Im angrenzenden Auslauf, aus Naturboden und/ oder einem 3-Schicht-Reitboden, befinden sich Wälzbereiche, Wannen oder Heuraufen für die Raufutterversorgung, sowie einige Wasserstellen. Das Füttern in Bodennähe passt sich dem natürlichen Verhalten an und verhindert eine unnatürliche Körperhaltung des Pferdes.

In diesem Stallbereich befinden sich Untergründe aus Gummimatten und Naturboden. Im hinteren Bereich gibt es ein Heunetz und eine Wasserstation, ebenso wie im vorderen Teil. Futterwannen ergänzen das Angebot. Mehrere Einlässe motivieren die Tiere zur Bewegung und lassen jedem Tier seinen Platz.

 

 

Leistungen

Hof

  • Sandpaddock (im Drei-Schichten-System) inklusive 2 großen Laufställen, mit Gummimatten oder Sandbelag, für den Winterbetrieb
  • Beleuchteter Reitplatz mit Naturboden, 20 m mal 40 m
  • Sattelkammer, für eigene Sattelschränke
  • Futterkammer
  • Winterfütterung durch Heulage
  • Waschmöglichkeit
  • überdachter Putzplatz

Weiden

  • vier Weiden
  • insgesamt knapp 7 ha Weideland für die Pferde oder Ponys
  • jede Weide verfügt über einen ca. 20 qm großen Unterstand, mit drei geschlossenen Seiten und natürlich über Frischwasser
  • tägliche Kontrolle der Herden, sowie Wiesenpflege

Leistungspakete

1. Der Hofbetreiber übernimmt die komplette Versorgung, wie füttern, misten, etc. Das Kraftfutter ist vom Einsteller zu besorgen. 230 € mtl.

2. Der Einsteller übernimmt einmal täglich die Versorgung. Kraftfutter ist vom Einsteller zu besorgen. 200 € mtl.

Rehabilitationssport Reiten

Das therapeutische Reiten beinhaltet viele Facetten wie das Heilpädagogische Reiten oder Voltigieren, die Hippotherapie und das Reiten als Gesundheitssport.

Beim Rehabilitationssport „Gymnastik zur Vorbereitung für therapeutisches Reiten“, werden Kinder oder/und Erwachsene darauf vorbereitet. Wir arbeiten dabei nach einem psychomotorischen Grundkonzept.

Das Motopädagogische Reiten hat viele Parallelen zum heilpädagogischen Reiten.

Zu Grunde liegt die allgemeine Motopädagogik bzw. Psychomotorik.
Motopädagogik bedeutet Erziehung durch Bewegung.
Die Übungen und Spiele am und auf dem Pferd dienen unter anderem verstärkt der Sinneswahrnehmung. Jede Person wird dort abgeholt wo sie gerade steht und individuell gefördert. Die Menschen lernen ihre Fähigkeiten kennen, nehmen sie bewusst wahr, akzeptieren Defizite oder erweitern ihre Kompetenzen. Jeder entscheidet selbst den Schwierigkeitsgrad. Die Aufgaben sind so gestellt, dass es verschiedene Schweregrade gibt. Der Therapeut oder Pädagoge begleitet die Menschen, gibt Anregungen und motiviert.
Das Reiten findet als Einzelförderung, manchmal in einer Kleingruppe statt.

Beim Motopädagogischem Reiten wird das Pferd zum Spiel- und Sozialpartner.

Bei dieser Herangehensweise zeigen sich schnell individuelle Interessen und Fähigkeiten der Personen und nach Beendigung der „Gymnastik für therapeutisches Reiten“ ist ein Übergang in eine spezielle Richtung (Voltigieren, Reiten, etc.) möglich.

Als Therapiepferd stehen uns ein Pony oder/und ein Tinker zur Verfügung. Beide haben eine spezielle Ausbildung durchlaufen.

Welche Menschen profitieren vom Motopädagogischem Reiten?

Personen ….

– mit Verhaltensstörungen in Form von übermäßiger Angst, Abwehr Aggression, Hyperaktivität, Passivität.

– die motorisch wenig aktiv sind (steif, unbeweglich, zierlich, kraftlos).

– mit Konzentrationsproblemen.

– mit Wahrnehmungsstörungen.

– mit Auffälligkeiten im Bereich der Sprache.

– mit sozialen Schwierigkeiten.

– die Lust haben, ihre Freizeit mit Pferden zu verbringen.

– die gerne draußen ihre Zeit verbringen.

Ziele:

– Selbsterfahrung, Unterstützung und Weiterentwicklung der persönlichen Fähigkeiten

– Eigenschaften des Tieres kennen lernen, Verantwortung übernehmen, schmusen, sich verwöhnen lassen

– Absprachen, Phantasie, Kreativität, Hilfsbereitschaft, Toleranz

– Verbesserung der Körperhaltung

– Vermittlung von Körperschema-Empfindung

– Schulung von Gleichgewicht, Balance, Koordination, Ausdauer, Geschicklichkeit, Feinmotorik

– Mut, Selbstsicherheit,  Anpassungsfähigkeit, Sozialverhalten, Durchhaltevermögen

– Freude, Aktivitätssteigerung, Selbstvertrauen, Selbsterfahrung

– Unterstützung und Weiterentwicklung der persönlichen Fähigkeiten

 

Dieses Angebot bieten wir gemeinsam mit dem TV Ibbenbüren an.

https://tv-ibbenbueren.de/news/home

Produkte

Regionale Eier, Suppenhühner oder Martinsgänse direkt von unserem Hof

Bei uns gibt es täglich frische Eier von den Hennen auf unserem Hof.
Sie bedienen sich selbst an der EIER-BAR vorne am Hof. 

 

Am 10. Dezember ist Schlachttag.  

Vorbestellungen für Suppenhühner und Gänse werden ab sofort entgegen genommen!

 

Über Uns

Andreas Hupe, Betriebsleiter

Als ursprünglich gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann arbeitete ich viele Jahre als kaufmännischer Angestellter in einem Bauunternehmen und später auf einem Reiterhof. Seit 2016 widme ich mich nun ganz der Arbeit auf dem eigenen Hof, versorge die (Einsteller)-Pferde und erledige alle anfallenden Arbeiten.

Stefanie Hupe

Ich arbeite hauptberuflich an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Daneben bin ich als Reitpädagogin und im Bereich tiergestützte Pädagogik tätig. Ich habe eine Weiterbildung in Motopädagogik sowie in Tiergestützter Pädagogik (anerkannt nach ISAAT) und eine Lizenz als Übungsleiterin B vom Behinderten-Sportverband NW.

Aktuelles

Am 10.Dezember ist Schlachttag!

Vorbestellungen für Suppenhühner und Gänse werden ab sofort entgegen genommen.

Kontakt

Erlebnisreiterhof Hupe

Pferdepension mit Offenstall-Konzept

Peilweg 62
D-49479 Ibbenbüren
Tel.:   02574 / 93 94 301
Mobil: 0175 89 77 822
Email: erlebnisreiterhof@gmx.de

Menü schließen